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Ausbleibender Samenerguss beim Mann – was führt zu einem retrograden Orgasmus?

Über den Samenerguss machen sich die meisten Männer wenig Gedanken. Mal ist er etwas dickflüssiger, mal wässriger, mal weiß und mal eher transparent. Das alles sind Schwankungen, die Bereich des Normalen liegen und jeder Mann als natürlich bei sich beobachtet hat. Auch die Menge ist nie konstant gleich. Von sehr viel Sperma bis hin zu kleineren Ergüssen ist alles möglich. Doch was, wenn der Samenerguss dauerhaft auffallend schwach ist oder ganz ausbleibt? Ungewöhnliche Beobachtungen wie diese sollten abgeklärt und behandelt werden, doch sind in der Regel nicht gleich Grund zur Panik.



Kein Samenerguss beim Mann – diese zwei Möglichkeiten gibt es

Zunächst muss unterschieden werden, ob wirklich keine Ejakulation stattfindet, oder ob diese „fehlgeleitet“ wird. Bei solch einer Fehlleitung spricht man von einer retrograden Ejakulation. Besteht eine retrograde Ejakulation beim Mann, wird das Sperma rückwärts transportiert – also in die Harnblase, statt aus dem Penis heraus. 

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Betroffene dieses Krankheitsbilds merken dies entweder an einem vollständig ausbleibenden oder aber an einem schwächeren oder verzögerten Samenerguss. Die Diagnose erfolgt, wenn weniger als 1ml Samenerguss messbar sind und sich im Urin nach dem Orgasmus Ejakulat nachweisen lässt. Ein Urologe kann dies mit einer Urinprobe schnell und direkt in der Praxis unter dem Mikroskop feststellen.

Retrograde Ejakulation: die Ursachen bei ausbleibender Ejakulation

Eine mögliche Ursache ist, dass der innere Schließmuskel der Harnblase nicht richtig funktioniert. Nur wenn er dicht schließt, kann der Samenerguss des Mannes vollständig nach Außen befördert werden. Auch die Beckenbodenmuskulatur muss richtig funktionieren, denn ihre rhythmischen Bewegungen beim Orgasmus sorgen dafür, dass der Samenerguss nach Außen getrieben wird. Gab es in der Vergangenheit Eingriffe an der Prostata, kann es hierbei zu Beschädigungen gekommen sein, die beim Mann zur retrograden Ejakulation führen.

Ohne einen solchen Eingriff kommen die folgenden, nicht-iatrogenen Ursachen infrage:

  • Nervenschädigungen durch bspw. lange bestehenden Diabetes Mellitus, Alkoholmissbrauch, Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall oder andere – eher seltene – Erkrankungen des Nervensystem
  • Entzündungen der samenableitenden Wege, z.B. durch bestimmte Medikamente wie Blutdrucksenker
  • Medikamente gegen eine vergrößerte Prostata, z.B. mit den Stoffen Phenoxybenzamin oder Methyldopa
  • Psychische Störungen, Neurolepsie

Ursachen ohne retrograde Ejakulation

Konnte der Arzt keine retrograde Ejakulation feststellen, spricht man von einer Anejukalation. In diesem Fall besteht wirklich gar kein Samenerguss beim Mann – auch nicht in die „falsche Richtung“. Hierfür kommen 3 Hauptursachen in Betracht:

  • Verstopfung der Samenleiter
  • Fehlen von Flüssigkeit, keine Spermaproduktion
  • Angeborene Fehlbildungen

Orgasmus ohne Ejakulation: wann der „trockene Orgasmus“ normal ist

Einen Orgasmus ohne Ejakulation nennt man auch einen trockenen Orgasmus. Hatten Männer innerhalb der letzten Stunden bereits mehrere Höhepunkte, ist es vollkommen normal, dass die Spermamenge reduziert ist. 

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Sie können dann zwar noch einen Orgasmus erleben, dieser ist jedoch weniger intensiv und häufig auch ganz ohne Samenerguss. Nach einer längeren Verschnaufpause kommt es wieder zu einem normalen Samenerguss. Ein solcher, temporärer trockener Orgasmus beim Mann bedarf keiner weiteren Abklärung.

Kein Samenerguss: wann zum Arzt?

Lediglich, wenn der Samenerguss nach mehreren Orgasmen ausbleibt, gibt sich das Problem spätestens am Folgetag von selbst. In allen anderen Fällen ist der Urologe der erste Ansprechpartner. Er wird ggf. an einen Facharzt für Neurologie überweisen, um auch mögliche Ursachen des Nervensystems aufspüren bzw. ausschließen lassen zu können. Liegt eine bekannte Grunderkrankung vor, die für den ausbleibenden Samenerguss beim Mann verantwortlich sein könnte, sollte diese Therapie noch einmal genauer unter die Lupe genommen und optimiert werden.