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Was ist Libidoverlust? - Wenn kein sexuelles Verlangen beim Mann vorhanden

Ist die Rede vom Libidoverlust, denken die meisten zuerst an Frauen. In der Tat kommt der Libidoverlust beim Mann in Relation seltener vor, betroffen sind nichtsdestoweniger beide Geschlechter. Geredet wird darüber weitaus seltener, denn in unserer Gesellschaft gilt der Mann Mitglied des starken Geschlechts, dem das Bild anhaftet, in puncto Sex immer zu wollen und auch immer zu können. Umso unangenehmer ist es Männern mit Libidoverlust, sich jemandem anzuvertrauen.



Was ist Libidoverlust überhaupt?

Libidoverlust heißt, dass der Mann über eine längere Zeitspanne keine oder weniger Lust auf sexuelle Aktivitäten hat, als sonst für ihn an der Tagesordnung steht. Wer nur ab und zu mal Sexunlust verspürt, fällt also noch nicht darunter. Dass kein sexuelles Verlangen beim Mann vorliegt, kann sich sowohl auf Verkehr mit einer anderen Person beziehen als auch bedeuten, dass kein Bedürfnis nach Selbstbefriedigung oder keine sexuellen Phantasien vorhanden sind. Grundsätzlich hat dies nicht automatisch Krankheitswert. Doch in den meisten Fällen leiden die Betroffenen und ihre Partnerschaft unter dem nachlassenden Bedürfnis und dem fehlenden gegenseitigen Begehren. Ursache können körperliche und psychische Faktoren oder ein Zusammenspiel aus beidem sein.

Kein sexuelles Verlangen beim Mann: psychische Ursachen

Auch ein geringes Selbstwertgefühl kann Ursache des Libidoverlusts sein. Es führt zu derartiger Angst, im Bett nicht gut genug zu performen, dass auch die Lust darauf ausbleibt. Unterfüttert wird dies von Medien und Magazinen, die stählerne Muskelmänner zeigen, mit denen man(n) meint, sich messen zu müssen.

Schlechte Erfahrungen mit dem Sexualverkehr können ebenfalls zu Überdruss an sexueller Tuchfühlung führen. Hierbei kann es sich um einen sexuellen Missbrauch handeln, allerdings muss nicht immer gleich ein Trauma der Grund sein. Auch eine zu hohe Erwartungshaltung oder abfällige Bemerkungen der Partnerin können so tief sitzen, dass Ihm alsbald die Lust vergeht.

Ferner können psychische Erkrankungen Ursache sein, wenn keine Lust auf den Coitus mehr vorhanden ist. Vor allem depressive Verstimmungen und Depressionen rauben Männern (und auch Frauen) oft jegliche Lust. Doch auch Stress allein kann schon zu Libidoverlust führen. Scherereien im Beruf, in der Partnerschaft oder existentielle Ängste können so fundamental sein, dass die Lust auf Sex zurücktritt. Hier können das offene Gespräch mit einer vertrauten Person, das Erlernen von Entspannungstechniken und Stressausgleich Wunder wirken.

Libidoverlust beim Mann: körperliche Ursachen

Bei Männern sorgt vor allem ein zu niedriger Testosteronwert für einen Rückgang der Libido. Sollten Sie Arzneimittel einnehmen, lohnt es sich, zu prüfen, ob diese eine Auswirkungen auf den Sexualtrieb von Männern haben können. Auch Nierenerkrankungen und Schilddrüsenerkrankungen können die Libido bremsen und sollten abgeklärt werden.

Ab dem 45. Lebensjahr steht bei Männern die sogenannte Andropause, auch als Wechseljahre des Mannes bekannt, im Verdacht, die Libido auszubremsen. Der Testosteronspiegel des Mannes nimmt im Laufe seines Lebens ganz natürlicherweise ab. Doch in dieser Phase wird häufig ein Hormonspiegel unterschritten, der zu Verstimmungen, Motivationslosigkeit und auch Lustlosigkeit führen kann.

Keine Lust auf Sexualität beim Mann: diese Medikamente helfen

Sollte eine körperliche Grunderkrankung gefunden werden, muss diese jeweils therapiert werden. Die Aussichten stehen gut, dass sich in der Folge auch die Lustlosigkeit selbsttätig bessert. Wird ein Testosteronmangel diagnostiziert (dies ist per einfachem Bluttest möglich), gilt es zunächst die Ursache für den unzureichenden Blutwert aufzuspüren. Diese sollte therapiert werden. Kausal kommt, vor allem in der Andropause, eine Hormonersatztherapie mit Testosteron infrage. Hier sollte aufgrund der Nebenwirkungen jedoch sorgfältig das Schaden-Nutzen-Verhältnis abgewogen werden.

Aphrodisiaka für Männer, wie Ginseng oder Bockshornklee, können leichte Impulse für eine bessere Geschlechtlichkeit geben. Potenzmittel wie Viagra oder Cialis können ebenfalls die Standfestigkeit unterstützen.